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NADA-Statement zur CAS-Entscheidung

17.12.2020

"Die heutige Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS in der Causa Russland schafft zwar Klarheit und Rechtssicherheit bezüglich der Non-Compliance der RUSADA“, sagte Dr. Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA): „Allerdings erstaunt das Sanktionsmaß von zwei Jahren. Der langjährige Betrug an den sauberen Athletinnen und Athleten und der gesamten Sportwelt ist inakzeptabel und hätte aus unserer Sicht die größtmöglichen Konsequenzen haben müssen.“

„Die Verantwortlichen im russischen Sport hatten ausreichend Gelegenheit, Fehlverhalten einzugestehen und im Sinne des sauberen Sports zu korrigieren. Diese Chancen wurden nicht wahrgenommen“, führte Gotzmann fort: „Die gesamte Anti-Doping-Arbeit hat durch die Vorgänge in Russland in den letzten Jahren enorm an Vertrauen verloren. Wichtig ist daher, dass die heutige Entscheidung auf allen Ebenen im russischen Sport akzeptiert wird und endlich ein Umdenken beginnt.“