
Die US-amerikanische Anti-Doping-Agentur (USADA) lud zum internationalen Austausch der Penrose Education Experts and Resource Sharing Group (PEERS) nach Colorado Springs ein. Die Arbeitsgruppe feierte bei dem Treffen ihr zehnjähriges Bestehen.
Michael Behr, Leiter des Ressorts Prävention, hielt vor Ort einen Vortrag über die Weiterentwicklung von verpflichtenden Bildungsthemen im Anti-Doping-Kontext. Unter dem Titel „From Ticking Boxes to Real Support: Rethinking Mandatory Topics“ stellte er den aktuellen Präventionsansatz der NADA vor, ordnete ihn im Kontext des neuen International Standard for Education (ISE 2027) ein und benannte bestehende Herausforderungen. Im Fokus stand dabei die Frage, wie es gelingen kann, von einer inhaltlichen Abdeckung verpflichtender Themen zu einer tatsächlichen Wirkung im Alltag von Athletinnen und Athleten zu kommen.
An dem zweitägigen Treffen nahmen in diesem Jahr Vertreterinnen und Vertreter aus den USA, Australien, dem Vereinigten Königreich, Japan, Dänemark, Portugal und Brasilien teil.
Die PEERS-Gruppe setzt sich aus Expertinnen und Experten der Dopingprävention verschiedener Länder zusammen. Die Gruppe trifft sich jedes Jahr, um sich persönlich über wichtige Präventionsthemen auszutauschen. Die NADA gehört zu den Gründungsmitgliedern der PEERS-Gruppe.