
Trotz der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie lief das paralympische Testprogramm der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) in Vorbereitung auf die Paralympischen Spiele in Peking (China) planmäßig. Die NADA hat bei den 24 für die Paralympischen Spiele nominierten deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den benannten Guides seit August 2021 39 Kontrollen [41 Proben: 39 Urin- und 2 Blutproben] in Training und Wettkampf durchgeführt.
Zudem wurden 23 Proben der paralympischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Langzeitlagerung überführt und können bis zum Jahr 2031/2032 erneut analysiert werden. Die Beauftragung spezieller Zusatzanalysen und die systematische Auswertung des Biologischen Athletenpasses (ABP = Athlete Biological Passport) gemäß den Vorgaben der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) gehörten ebenso zur umfassenden Vorbereitung durch die NADA.
Im Rahmen des gesamten vorparalympischen Testprogramms wurden seit August 2021 seitens der NADA 49 Kontrollen [51 Proben: 49 Urin- und 2 Blutproben] bei allen potentiellen Paralympics-Kandidatinnen und Kandidaten durchgeführt.
Gemäß den allgemeinen Nominierungsgrundsätzen des Deutschen Behindertensportverbands als zuständiges Nationales Paralympisches Komitee geht der Nominierung zu den Spielen zudem die Durchführung des e-Learning-Kurses der NADA voraus. Diese Maßnahme im Rahmen des NADA-Präventionsprogramms GEMEINSAM GEGEN DOPING dient der Information und Aufklärung der Teilnehmenden in wichtigen Anti-Doping-Fragen.