
Der jährliche Austausch der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) mit den staatlichen Ermittlungsbehörden und den von der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) akkreditierten Laboren fand in diesem Jahr als hybride Veranstaltung in Bonn und digital statt.
20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schwerpunktstaatsanwaltschaften für Dopingstrafsachen aus München, Freiburg, Zweibrücken und Düsseldorf sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bundeskriminalamtes aus Deutschland und Österreich, des Zollfahndungsamtes sowie einzelner Landeskriminalämter nahmen an der NADA-Veranstaltung teil. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertreter der WADA-akkreditierten Labore aus Köln und Dresden sowie Kolleginnen und Kollegen von NADA Austria und Swiss Sport Integrity tauschten sie sich über Aktuelles aus der Anti-Doping-Arbeit aus.
Die NADA gab ein Update aus den Bereichen Dopingkontrollsystem, Medizin, Recht und Intelligence & Investigations. Die Arbeit der staatlichen Ermittlungsstellen, die internationale Zusammenarbeit mit Österreich und der Schweiz sowie die Vorstellung der International Testing Agency (ITA) standen auf der Agenda. Zudem gab die NADA einen Überblick über das geplante Schul- und Fortbildungskonzept für Personen staatlicher Ermittlungsstellen und Richterinnen und Richter.
Die NADA setzt die Zusammenarbeit mit den staatlichen Ermittlungsstellen fort und fördert weiterhin die nationalen und internationalen Ermittlungskooperationen. Neue Schwerpunktstaatsanwaltschaften, wie zuletzt in Düsseldorf für Nordrhein-Westfalen, erweitern und stärken das aufgebaute Netzwerk. Das gemeinsame Vorgehen erhöht die Effektivität der Anti-Doping-Arbeit für die sauberen Sportlerinnen und Sportler.