
In Zusammenarbeit mit den von der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) akkreditierten Anti-Doping-Laboren in Köln und Kreischa hat die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) alle langzeitgelagerten Proben aus den Jahren 2014 und 2015 re-analysiert. Alle 339 Proben waren negativ.
Das Kölner Anti-Doping-Labor hat 251 Urinproben auf Hypoxie-induzierbare Faktor (HIF)-Aktivatoren, Selektive Androgenrezeptor-Modulatoren (SARMs) und mehrere anabole Steroide wie Stanozolol und Trenbolon überprüft. Im Anti-Doping-Labor in Kreischa wurden die gelagerten Urin- und Serumproben aus 2014 und 2015 auf die neuesten Metaboliten, HIF-Aktivatoren, SARMs sowie Peptide und Erythropoetin (Epo) analysiert.
Die Langzeitlagerung von Proben ist für die NADA ein wichtiger Teil des Dopingkontrollsystems. Sie ermöglicht es, Proben zunächst einzulagern und zu einem späteren Zeitpunkt mit neuen Nachweismethoden auf dopingrelevante Substanzen oder Methoden zu analysieren. Dies erhöht die Unberechenbarkeit der Dopingkontrollarbeit.
Mehr zu dem Thema Langzeitlagerung und Re-Analyse erfahren Sie in unserem Blogbeitrag: https://www.nada.de/service/blog/blog-detail/langzeitlagerung-und-re-analysen-wichtiges-tool-in-der-anti-doping-arbeit