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Kontrollpartner

Kontrollpartner der NADA

Bei der Durchführung von Dopingkontrollen setzt die NADA auf die Erfahrung externer Dienstleistungsunternehmen. Das international tätige Unternehmen PWC (Professional Worldwide Controls GmbH, Gilching; http://www.pwc-gmbh.de ) führt seit Gründung der NADA Trainings- und Wettkampfkontrollen für die NADA durch. Die PWC GmbH, mit Hauptsitz in München, ist ein unabhängiger Dienstleister mit Kontrolleurinnen und Kontrolleuren im In- und Ausland.

Seit 2014 ist Global Quality Sports GmbH (GQS) für die NADA tätig. Die Dopingkontrolleure von GQS (http://gqs-antidoping.de/) führen sowohl Wettkampfkontrollen als auch Trainingskontrollen für die NADA im In- und Ausland durch. GQS ist ein international tätiger und unabhängiger Dienstleister zur Durchführung von Dopingkontrollen im Sport mit Sitz in Stuttgart und einem Hauptstadtbüro in Berlin.

Weiterhin führt das international tätige Unternehmen IDTM (International Doping Tests & Management AB, Stockholm; http://idtm.se/) seit 2015 Trainings- und Wettkampfkontrollen im Auftrag der NADA durch. IDTM ist ein unabhängiger Dienstleister für die Durchführung von Dopingkontrollen mit Sitz in Schweden und verfügt über ein globales Netz von Dopingkontrolleurinnen und Kontrolleuren.

Für die Kontrollen im Fußball führen ab Juli 2015 Dopingkontrolleurinnen und Dopingkontrolleure des Unternehmens SMS (Sports Medical Services GmbH, Köln; http://www.sports-medical-services.de/) die Dopingkontrollen durch. Die rund 80 Kontrolleurinnen und Kontrolleure der Firma SMS sind mehrheitlich Ärztinnen und Ärzte, die langjährige Erfahrung mit Dopingkontrollen im Bereich des Profifußballs haben.

Die zu kontrollierenden Athletinnen und Athleten wählt ausschließlich die NADA aus, die Probenahme und der Probentransport zu den WADA akkreditierten Laboren in Köln und Kreischa erfolgen durch den Auftragnehmer.

Probenmaterial

Die von der NADA beauftragten Dienstleister nutzen für die Entnahme der Dopingproben Material der Firmen Berlinger & Co. AG sowie LockCon AG, beide mit Sitz in der Schweiz.

Im Jahr 2020 hat die NADA das Material der Firma LockCon als Ergänzung zu dem Material von Berlinger hinzugenommen. Mit der Nutzung des Probenmaterials beider Hersteller stellt die NADA im Rahmen der Durchführung von Dopingkontrollen sicher, nicht von einem Hersteller abhängig zu sein und bei Materialproblemen auf einen zweiten Hersteller zurückgreifen zu können.

Die NADA beobachtet jegliche Neuerungen im Bereich des Probenmaterials, prüft und bewertet diese fortlaufend. Priorität dabei hat die Integrität aller mit dem Doping-Kontroll-Prozess zusammenhängender Prozesse.

Nachfolgend sind einige Fragen sowie Antwort zum Probenmaterial aufgeführt.

Die Berlinger-Kits sind aus Glas, jeder Probenbehälter enthält eine per Laser eingravierte Nummer sowie einen Sicherheitsdeckel. Bei dem verwendeten Material von LockCon handelt es sich um PCT-G, einem sogenannten "medical grade"-Material (medizinischer Kunststoff), dass auch im medizinischen Bereich zum Einsatz kommt. Die LockCon-Kits verfügen über einen "Scan to trust"-Code.

Weitere Informationen zu den Produkten finden sich auf den Webseiten der beiden Hersteller.

Die NADA berücksichtigt bei der Beurteilung der vorhandenen Dopingkontroll-Materialien am Markt verschiedene Parameter, die sich nicht nur auf das verwendete Material beziehen. Vielmehr müssen die Vorgaben des Standards für Dopingkontrollen und Ermittlungen erfüllt sowie die Integrität aller mit dem Doping-Kontroll-Prozess zusammenhängender Prozesse gewährleistet werden. Diese Parameter werden durch die Dopingkontroll-Kits der Firma LockCon erfüllt.

Es handelt sich dabei um das "medical grade"-Material PCT-G, das keine Stoffe absondert oder Inhalte verfälscht. Die Kits wurden dazu auch in Labortests eingehend geprüft und zertifiziert.

Das Material von Berlinger und LockCon erfüllt die Vorgaben des Standards für Dopingkontrollen und Ermittlungen (International Standard for Testing and Investigations) der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) und kann demnach bis zu zehn Jahre eingefroren und wieder aufgetaut werden. Das Material beider Hersteller ist ISO 9001-zertifiziert, weiterhin ist das Material von Berlinger ISO 14001-zertifiziert.

Nein. LockCon wird als zusätzlicher Hersteller von Probenmaterial hinzugenommen. Damit nutzt die NADA, zunächst nur für Urinkontrollen, das Material von LockCon zusätzlich zu dem bisher verwendeten Probenmaterial der Firma Berlinger.

LockCon-Kits werden ab Mitte März 2020 zunächst für einen Teil der durchgeführten Urinkontrollen eingesetzt. In einer Einführungsphase wird den Athletinnen und Athleten die Auswahl zwischen den Berlinger-Kits und den LockCon-Kits gegeben. Nach Ende der Einführungsphase wird es keine Auswahl mehr geben. Damit wird die Unberechenbarkeit des Kontrollsystems gestützt.

Nein. Den Ablauf einer Dopingkontrolle erklärt die NADA in einem Film.

Der Ablauf einer Dopingkontrolle sowie die Anforderungen an das eingesetzte Material richtet sich nach den Vorgaben der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) [International Standard for Testing and Investigations]. Diese Anforderungen werden durch das Probenmaterial der Firmen Berlinger und LockCon erfüllt.