
Die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) nahm als Partner an dem Kick-off Meeting der internationalen Forschungsprojekte „Supporting anti-doping via Transforming Athletes‘ Life Experience after Doping into Education Resources and Policy Recommendations (TALE)“ und „What about us“ an der UMIT TIROL in Hall in Tirol, Österreich, teil.
Das Projekt untersucht wie Verstöße gegen Anti-Doping-Bestimmungen, die daraus resultierenden Sanktionen sowie die Unterstützungsbedürfnisse aus der Perspektive von Athletinnen und Athleten wahrgenommen werden. Ziel des Projektes ist es, ein besseres Verständnis für die Situation von Athletinnen und Athleten zu entwickeln, die aufgrund von Dopingverstößen sanktioniert wurden. Gleichzeitig sollen die Perspektiven von sauberen Sportlerinnen und Sportlern erkundet werden. Für die Studie werden Sportlerinnen und Sportler aus unterschiedlichen Nationen befragt, um Unterschiede in den Sportdisziplinen, dem Leistungsniveau, der Intentionalität und den soziodemografischen Faktoren in das Projekt einfließen zu lassen. Die Ergebnisse sollen in Anti-Doping-Programme für Athletinnen und Athleten integriert werden, aber auch als Grundlage für die Erstellung von neuen Anti-Doping-Programmen für sanktionierte Sportlerinnen und Sportler und deren mögliche Reintegration in die Sport-Community dienen.
Das Projekt „TALE“ wird über das Erasmus+-Programm der EU gefördert, das Projekt „What about us“ über den Social Science Research Grant der Welt Anti-Doping Agentur (WADA). An dem Erasmus+-Projekt „TALE“ sind die Privatuniversität UMIT TIROL (Österreich) sowie die Universität Münster (Deutschland), die Eötvös-Loránd-Universität Budapest (Ungarn) und die Nationalen Anti-Doping-Organisationen aus Österreich und Slowenien beteiligt. Über die Förderung der WADA sind zudem die Leeds Beckett University und die Kingston University (beide Großbritannien) Partner des Projektes.