
Dr. Maira Bakasheva, Direktorin des National Antidoping Center Kasachstan (KAZ NADC), Galiya Zhumabayeva, Mitarbeiterin im Bereich Prävention der KAZ NADC, und Matluba Turekulova, Mitarbeiterin im Dopingkontrollsystem der KAZ NADC, waren zu Gast bei der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) in Bonn. Die deutsche und kasachische Anti-Doping Agenturen pflegen seit mehreren Jahren einen partnerschaftlichen Austausch der Expertinnen und Experten beider Organisationen. In diesem Rahmen trägt die NADA durch Wissens- und Erfahrungsaustausch zur Etablierung eines wirksamen Präventionsprogramms sowie zur Weiterentwicklung des Kontrollsystems bei.
Auf der Agenda des Besuchs stand der Austausch zu neuesten Ansätzen auf dem Gebiet der Dopingprävention. Mit der Einführung des Internationalen Standards für Dopingprävention der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) gibt es seit dem 1. Januar 2021 weltweite Vorgaben, die vor allem auf die Wertevermittlung im Sport bei jungen Athletinnen und Athleten abzielen. Das Dried Blood Spot-Projekt und die Remote Testing-Lösungen standen im Fokus der Gespräche zur Weiterentwicklung des Dopingkontrollsystems, insbesondere unter Pandemiebedingungen. Weiterhin wurden rechtliche, medizinische und kommunikative Themen diskutiert.
Foto (v.l.): Eva Bunthoff (NADA), Dr. Maira Bakasheva (KAZ NADC), Michael Behr (NADA), Matluba Turekulova (KAZ NADC), Stefan Trinks (NADA), Galiya Zhumabayeva (KAZ NADC)