
Die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA), das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) und das Institut für Sportrecht an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) haben den Abschlussbericht eines gemeinsamen Forschungsprojekts vorgestellt. Die DSHS vertiefte in dem auf Initiative der NADA entstandenen Projekt wissenschaftlich die neuen Herausforderungen im Bereich Dopingprävention.
Mit dem International Standard for Education 2021 (ISE2021) trat erstmals ein verbindliches Regelwerk zur Dopingprävention unterhalb des Welt Anti-Doping Codes 2021 in Kraft. Danach ist die systematische, zielgruppenspezifische und evaluierbare Umsetzung von Präventionsmaßnahmen und die Etablierung eines Dopingpräventionsplan nunmehr für alle Anti-Doping-Organisationen verpflichtend.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Beantwortung neuer Fragestellungen, die sich aus dem ISE2021 und seiner nationalen Umsetzung, dem Standard für Dopingprävention 2021 (SfD2021), dem Dopingpräventionsprogramm, dem -präventionsplan sowie dem -präventionspool ergeben. Im Fokus standen die rechtlichen und rechtspraktischen Anforderungen für die NADA und deren Umsetzung im Präventionsprogramm GEMEINSAM GEGEN DOPING. Den Abschluss des Projekts und weitere Folgemaßnahmen besprachen NADA, BISp und das Institut für Sportrecht an der Deutschen Sporthochschule Köln am Montag in Bonn.
Zur Publikation "Neue Herausforderungen im Bereich der Dopingprävention": https://www.bisp.de/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Publikationssuche_Sonderpublikationen/Neue_Herausforderungen_Dopingpraevention.pdf?__blob=publicationFile&v=1