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Medikationskontrollen bei Pferden

Im Auftrag des Deutschen Olympiade Komitee (DOKR) und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) führt die NADA seit 2011 Medikationskontrollen bei Pferden durch. Kontrolliert und geleitet wird das Kontrollsystem durch eine fachlich ausgebildete Tierärztin. Kontrolliert werden alle Kaderpferde der olympischen Disziplinen der FN/DOKR im Training.

Die Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln (ADMR) der FN, welche nach den Vorgaben des Nationalen Anti-Doping Codes (NADC) erarbeitet wurden, bilden die Grundlage für die Durchführung der Medikationskontrollen. Den Standard für die Durchführung von Medikationskontrollen bei Pferden im Training bildet der Anhang V. Im Juli 2016 durch den Beirat Sport der FN beschlossen, regelt dieser den Prozess einer Medikationskontrolle - von der Planung der Probeentnahme, über die Vorbereitung und Durchführung der Probenentnahme bis hin zum Management der Analyseergebnisse.

TÜV-Zertifikat „Sicher gegen Corona“

Die NADA hat die Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts der Medikationskontrollen bei Pferden extern durch den TÜV Hessen prüfen lassen. Die NADA erfüllt die Anforderungen an die erforderliche Schutz- und Hygienemaßnahmen der COVID-19-Infektionsprävention und ist für diesen Bereich mit dem Qualitätssiegel "Sicher gegen Corona" zertifiziert worden.

Hygienemaßnahmen im Medikationskontrollsystem

Ziel: Schutz des Reiter oder der Reiterin bzw. der Kontrollbegleitpersonen und des Kontrollpersonals während der Durchführung von Medikationskontrollen vor der Übertragung von Infektionskrankheiten durch die wirksame Anwendung universeller Vorsichts- und von Hygienemaßnahmen.

Die NADA führt eine umfassende Schulung bzw. Aufklärung des Kontrollpersonals hinsichtlich der zu berücksichtigenden Präventionsmaßnahmen durch. Hierzu zählen zudem eine Aufklärung und Sensibilisierung der Kontrolleure über die generellen Anforderungen an das Kontrollpersonal selbst sowie an die allgemein gültigen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen während des Kontrollprozesses.

Das Kontrollpersonal ist mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet. Diese umfasst FFP-2 Schutzmasken oder OP-Masken, Einmal-Handschuhe, eine ausreichende Anzahl an Stiften sowie Hand- und Flächendesinfektionsmittel (viruzid).

Alle Teilnehmer und alle Teilnehmerinnen an den Medikationskontrollen, d.h. die Kontrolleurinnen und Kontrolleure und auch die Reiterinnen und Reiter bzw. die Kontrollbegleitpersonen, tragen während der gesamten Medikationskontrolle eine Mund-Nase-Bedeckungen. Zudem gilt die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5m aller Beteiligten zueinander. Die Kontrolleurinnen und Kontrolleure verzichten grundsätzlich auf Händeschütteln. Es werden ausschließlich desinfizierte bzw. Einwegmaterialien verwendet.

Während der regelkonformen Benachrichtigung zu Medikationskontrolle bei Pferden bei der ersten Kontaktaufnahme werden Reiterin oder Reiter bzw. das Kontrollbegleitpersonal gefragt, ob sie oder er krank ist oder COVID-19-Symptome aufweist. Dies gilt ebenso für Personen, die im Haushalt/Hausstand der Reiterin oder des Reiter bzw. Kontrollbegleitperson leben. Zusätzlich muss gefragt werden, ob im Haushalt der Athletin oder des Athleten eine Person, gemäß des SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) des RKI einer Risikogruppe "für schwere Verläufe" angehörig ist, lebt.

Das reguläre Verfahren einer Verweigerung gilt auch für Kontrollen, die während der COVID-19-Pandemie durchgeführt werden. Sollten Reiterinnen oder Reiter bzw. Kontrollbegleitpersonen nicht bereit sein, mit der Kontrolle nach der Benachrichtigung fortzufahren, werden diese auf die möglichen Folgen einer Verweigerung oder Nichteinhaltung der entsprechenden Anti-Doping-Regularien der FN aufmerksam gemacht.

Die Umsetzung des Hygienekonzeptes wird über die Kontrolleure im Rahmen bei Medikationskontrollen in Form von Prüf- bzw. Checklisten erfasst.

Weiterführend werden vorab von Medikationskontrollen die Bedingungen vor Ort geprüft, ob durch eine behördliche Anordnung, steigende Infektionszahlen o.ä. Neuerungen im entsprechenden Landkreis die Durchführung der Kontrolle verschoben oder storniert werden muss.

Kontakt Medikationskontrollen bei Pferden

Ansprechpartner
Dr. Julia Otten

Telefonnummer
+49 (0) 228 / 812 92 - 142
Faxnummer
+49 (0) 228 / 812 92 - 249
Email-Adresse
pferd[at]nada.de

Video

Trainingskontrollen bei Pferden

Ziel des Standards für Trainingskontrollen ist die sorgfältige Planung und Durchführung von Medikationskontrollen im Training sowie die Aufrechterhaltung der Integrität und Identität der Proben von dem Zeitpunkt, an dem die verantwortliche bzw. beauftragte Person des zu kontrollierenden Pferdes über die Kontrolle benachrichtigt wird, bis zum Eintreffen der Proben zur Analyse im akkreditierten Labor. Um eine Turniervorbereitung gezielt gestalten zu können, soll das Training nach leistungsphysiologischen Aspekten durch Medikationskontrollen begleitet werden.

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Abwesenheitsmeldung für Trainingskontrollen

Abwesenheitsmeldung für Trainingskontrollen

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